Archive für Tumbling Tom

Heute zum Feierabend zwei Hände voll Black Cherry, Tumbling Tom, Ildi, Rote Johannisbeere, Gelbe Johannisbeere, Barbaniaka und Totem. #stolzwiebolle

Eine Traube reifer Tomaten der Sorte "Tumbling Tom" im Balkonkübel

Zugegeben: Ich habe mit der Ernte extra gewartet, bis ich meine neue Kamera habe. Denn ich wollte diese rote Fülle gern so richtig in Szene setzen. Weiterlesen…

Anzucht von Tomaten für den Anbau im Balkonkasten

Nachdem die Tomaten in 2010 trotz des späten Starts doch noch ganz gut geworden sind, will ich auch in 2011 wieder Tomaten am Balkongitter haben. Deshalb habe ich mit von den selbstgezogenen Tumbling Tom im vergangenen Herbst ein paar Samen gewonnen. Aber anders als im letzten Jahr habe ich diesmal früher angefangen – nämlich schon Mitte Februar. Auf Easyplant will ich in diesem Jahr nämlich verzichten.

Genau wie bei den Chilis habe ich auch bei den Tomaten auf die Keimbeutel-Methode gesetzt. Und habe auch die selben Probleme, wie bei den Chilis: Die Keimrate ist leider nur mittelmäßig. Im Moment habe ich sechs Pflanzen, zu Sicherheit werde ich nochmal ein paar neue nachziehen.

Generell nutze ich für die Anzucht ein einfaches Zimmer-Gewächshaus mit Torf-Tabs. Das hat schon im letzten Jahr gut Funktioniert. Auch das Pikieren ist einfach mit den Torf-Tabs: Hülle mit einem scharfen Messer anritzen, Torf von den Wurzeln vorsichtig abkrümeln und die Pflänzchen in die neue Erde setzen. Aber das werde ich erst in einer Woche machen müssen…

Blüte einer Tomatenpflanze (Tasty Tumbler)

Im Duell „Tasty Tumbler“ von Easyplant vs. „Tumbling Tom“ von Kiepenkerl geht der erste Punkt an „Tasty Tumbler“. Heute ist die erste gelbe Blüte aufgeblüht. Aber der Vorsprung ist knapp: Auch die Tumbling Tom-Pflanzen haben schon viele Blütenknospen.

Interessant ist auch, dass die Easyplant-Tomatenpflanzen deutlich kleiner sind als die Tumbling Tom, die ich selbst aus Samen gezogen habe. Die Easyplant-Tomaten sind bislang nur etwas größer als 20 cm, die Kiepenkerl-Pflanzen sind dagegen schon sehr buschig und hängen über den Topfrand.

Es bleibt also weiterhin spannend, wer in den Kategorien „Erste Tomate“, „Tomatenmenge“, „Geschmack“ usw. den Titel holt.

Tomaten-Pflänzchen nach etwa 10 Tagen

Mein sonniger französischer Balkon schreit geradezu nach einer Tomatenzucht. Und weil ich bei Max Bahr auch noch Saatgut für spezielle Ampeltomaten (Sorte „Tumbling Tom Red“) gefunden habe, werde ich bald auch Cherry-Tomaten im Balkongarten haben. Diese Tomaten sollen über den Topfrand nach unten hängen können und bei guter Pflege ziemlich ertragreich sein (siehe auch das Pflanzschild im Topf). Pro Topf (25 cm) sollen drei Pflanzen gesetzt werden.

Aussaat
Also habe ich die Samen in den großen Ampeltopf gesteckt, gegossen und mit einer transparenten Mülltüte ein Treibhaus improvisiert. Im feuchten und warmen Klima auf meinem sonnigen Fensterbrett schauten schon nach drei Tagen die ersten Keime aus der Erde.

Die faule Variante
Gartenfreunde wissen: Die Aussaat direkt in den Ampeltopf ist nicht die feine Englische. Zur Anzucht nimmt man keine allzu tiefen Töpfe – sonst wurzeln die Pflänzchen zu tief und man kann sie schlecht umtopfen, vereinzeln und pikieren. Da ich die Pflanzen eigentlich gleich in dem Topf lassen wollte, habe ich aus Faulheit auf die Pikier-Nummer verzichtet. Keine so richtig gute Idee – denn als ich einige der inzwischen sieben Keimlinge dann doch in andere Töpfe umsetzen wollte, habe ich schon einige der feinen Wurzeln verletzt.

Aber bis jetzt sind die vereinzelten Pflänzchen bei bester Gesundheit. Mal sehen, was sich letztlich als die stärkeren Pflanzen erweist. Nach etwa einer Woche habe ich auch jetzt die Treibhaushülle entfernt und lasse alle Pflänzchen auf dem Fensterbrett gedeihen.