Archive für Radieschen

Biobalkon Bepflanzungsplan 2015

So ist der Biobalkon dieses Jahr bestellt. (Klicken zum vergrößern)

Ich habe es ja neulich schon geschrieben: Ich habe endlich wieder einen vollen Südbalkon. Wunderbar! Der Balkon ist zwar nicht riesig. Aber es passt schon einiges drauf. Bei mir sind es in diesem Jahr folgende Sachen:

  • 10 Sorten Tomaten in 8 Töpfen (gelbe Johannisbeere, rote Johannisbeere, Stabtomate, Ildi, Barbanjaka, Black Cherry, Tumbling Tom Red, Totem, Hessische Balkontomate, Fuzzi Wuzzi) – ich habe in den meisten Töpfen drei Pflanzen. Das hat sich in den letzten Jahren bewährt, solange die Wasserversorgung stimmt.
  • 2 Sorten Chili (3x Hidalgo, 2x Cayenne)
  • 6x Erdbeeren – in bewährter Mischkultur mit Knoblauch
  • zwei Kästen mit Radieschen und – einige Wochen zeitversetzt – Pflücksalat
  • Karotten
  • Zuckerschoten
  • verschiedene Kräuter – das ist eine Premiere auf dem Biobalkon: Thymian, Rosmarin, Oregano, Salbei, Majoran, Schnittlauch, Petersilie, Dill, Basilikum
  • Kartoffeln – ich wage einen zweiten Versuch
  • Narzissen – auch das ist eine Premiere gewesen: etwas, was einfach nur blüht
  • Hopfen – ein spannendes Experiment
  • Rucola
  • Minze

Ihr seht, es ist ordentlich was los dieses Jahr. Und es wird einiges zu schreiben geben. Das wird toll!

Advertisements

Bepflanzung der Balkonkästen mit Obst, Gemüse und Kräutern in 2012

Für alle, die sich fragen, wie mein Balkon – mein französischer … – eigentlich genau bepflanzt ist, hier eine topaktuelle Übersicht aus dem Juni 2012. Über vieles, was hier zu sehen ist, werde ich in den nächsten Wochen noch ausführlich schreiben. Natürlich habe ich in jedem Kasten mehrere Pflanzenarten – Mischkultur eben.

Interessant ist vor allem der Kasten unten in der Mitte: Mein doppeltes Experiment mit Zuckererbsen und Kohlrabi. Mal sehen, ob das was wird. Bis jetzt sieht es vielversprechend aus.

Der Rest ist relativ unspektakulär. Obwohl: Ich habe eine neue Tomatensorte von meinem Vater, die Gelbe Johannisbeere. Die sind zugegebenermaßen relativ ungünstig mit den Peperoni kombiniert. Aber ich habe diese Pflanzen zuletzt bekommen und es war kein anderer Platz mehr frei. Mal sehen, wie sie sich entwickeln…

Außerdem gibt es eine neue Erdbeerpflanze. Und der Insektenweiden-Kasten wirkt dieses Jahr besonders füllig. Es gibt also noch einiges zu beobachten und berichten in diesem Jahr.

Radieschen vom Balkon – frisch geerntet und gewaschenIch habe mir vorgenommen, diesen Sommer für jedes Balkon-Gemüse, das sich bei mir bewährt hat, mal einen Artikel mit meinen Erfahrungen zu schreiben. Den Anfang macht das Einsteiger-Gemüse überhaupt: Radieschen!

Radieschen sind wirklich ein dankbares Balkon-Gemüse. Sie gedeihen ziemlich sicher, auch wenn man keinen vollen Südbalkon hat. Ein bisschen Sonne brauchen Sie allerdings schon – auf meinem Nordbalkon mit maximal 3,5 Stunden Sonne am Tag bleiben die Radieschen sehr klein. Sie sind unempfindlich gegen Regen und Wind. Sie wachsen schnell. Und vor allem: Sie brauchen wenig Platz. Nur gießen muss man sie regelmäßig – aber das gilt eigentlich für alle Balkongemüse.

Dennoch habe ich in den letzten Jahren einiges über Radieschen gelernt: Weiterlesen…

Erntereifes Radieschen in der Erde.

Ich habe lange nichts gepostet. Das Wetter in Hamburg war einfach zu schön, um vor dem Rechner zu sitzen. Aber es ist viel passiert in der Zwischenzeit. Neuigkeit Nr. 1: Die ersten Radieschen sind reif – und inzwischen auch schon aufgegessen. Lecker!

Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass die Radieschen schärfer werden, wenn sie ein paar Tage aus der Erde schauen. Aber nicht zu lang warten mit der Ernte, sonst werden die Radieschen holzig.

In zwei anderen Balkonkästen habe ich noch mehr Radieschen in Mischkultur. Die nächste Ernte ist bald fertig.

Frisches Radieschen, mit Wurzel und Blattgrün.

Radieschen-Reihensaat

29. April 2010 — 1 Kommentar

Radieschen im Balkonkasten

Bei den Radieschen erkennt man inzwischen die zwei Saatreihen. Dabei wird deutlich, dass ich mich im letzten Radieschen-Artikel verzählt habe: Ich werde sogar sagenhafte acht Radieschen ernten können!

Am Wochenende habe ich ein paar überzählige Keime entfernt. Und dabei festgestellt, dass Radieschensprossen sehr lecker sind. Für eingefleischte Sprossenesser ist das aber wahrscheinlich nichts Neues.

Das grüne Unkraut im Bild sind Rucola-Sprossen. Da war ich beim Säen offensichtlich unvorsichtig und muss es jetzt ausbaden…

Für den Überblick: Ich habe auf meinen zweieinhalb Metern drei Balkonkästen. Die Wiese, die Erdbeeren und das Gemüsebeet. Das Gemüsebeet hängt direkt neben den Erdbeeren. Und seit ein paar Tagen tut sich dort was. Die Radieschen kommen!

Den Gemüsekasten habe ich übrigens zweigeteilt. Auf der einen Hälfte habe ich Radieschen gesät. So wie ich es im Schulgarten gelernt habe:

  1. Mit dem Finger Löcher in den Boden bohren, in Reihen, mit etwas Abstand und etwa 3-4 cm tief.
  2. In jedes Loch 2-3 Saatkörner.
  3. Die Löcher zudrücken.
  4. Leicht gießen.

In meinem halben Balkonkasten habe ich so für den ersten Versuch 2 Reihen mit je drei Löchern untergekriegt. Das heißt ich rechne mit sagenhaften sechs Radieschen bei der ersten Ernte. Wenn die Radieschen nicht zu dicht stehen, das muss ich erstmal sehen.

Von der Rauke im anderen halben Beet fehlt bislang noch jede Spur. Aber die Samen sind auch erst seit etwa 10 Tagen in der Erde.