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Wow, das ist ja mal was: Schöner Wohnen erwähnt mein Blog in einem Artikel namens „Gärtnern ohne Garten auf dem Balkon“. Der Artikel ist sehr lesenswert und zeigt vor allem, wie ein Nutzbalkon auch gut aussehen kann.

Vielen Dank. Und herzlich willkommen an alle Leser, die von Schöner Wohnen auf mein Blog stoßen.

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Wenn man – anders als ich – richtig Platz auf seinem Balkon hat, dann kann man natürlich auch mehr machen. In diesem Forums-Thread zum Beispiel zeigt Nutzer katekit einen tollen Balkongarten voller Gemüse. Es gibt sogar ein Video:

 

Tja, da werd glatt ich ein bisschen neidisch. Vielleicht sollte ich doch noch vor dem Sommer umziehen. Weiß zufällig jemand eine schöne 2,5-3,5-Zimmer-Wohnung in Hamburg. Natürlich mit großem, sonnigem Balkon? Miete bis 850 Euro warm, Stadtteil zweitrangig. Ich mein’s Ernst!

Pünktlich zum Beginn der Gartensaison haben die Gartengnome einen ausführlichen Artikel über das Gärtnern auf dem Balkon veröffentlicht. Da ich es selbst nicht besser hätte machen können, verlinke ich den Artikel hier einfach. Und wünsche allen Lesern viel Spaß im herannahenden Frühjahr!

Gestern habe ich aus einer eMail eines Lesers erfahren, dass das Biobalkon-Blog in der aktuellen Ausgabe von Schrot&Korn erwähnt wird. In der gedruckten Ausgabe sowie online gibt es einen ausführlichen und lesenswerten Artikel über die verschiedenen Ansätze und Philosophien zum Gärtnern in der Stadt. Außerdem gibt es einige schöne Tipps für Balkongärtner.

Vielen Dank für die Erwähnung, Schrot&Korn. Und ein herzliches Willkommen an alle S&K-Leser, die hierher gefunden haben.

Ein Kollege hat mich neulich auf die Webseite des Projekts Window Farms hingewiesen. Dabei geht es um den Versuch, in Fenstern von New Yorker Wohnungen das ganze Jahr über Obst und Gemüse anzubauen und zu ernten. Dazu werden Hydrokulturen in vertikalen Konstruktionen aus Schläuchen und leeren Colaflaschen in Fenster gehängt. Eine Pumpe sorgt dafür, dass die Window Farm sich selbst gießt. Spezieller Dünger sorgt für die nötigen Nährstoffe.

Bild: "outside_in" von soldier child

Die Initiatoren haben zwei Ziele:

  1. Einen Windowfarming-Trend in New York City und anderen dichtbesiedelten Städten zu starten und Leuten zu helfen, einen Teil Ihrer Nahrung das ganze Jahr über im Wohnungsfenster zu züchten.
  2. Normalen Leuten die Möglichkeit geben, bei der Erforschung und Entwicklung dieser „vertikalen hydroponischen nahrungsliefernden Vorhängen“ zusammenzuarbeiten auf der Community-Seite auf our.windowfarms.org.

Die Künstler Britta Riley und Rebecca Bray haben im Februar 2009 die erste Window Farm installiert und haben ihre Baupläne, Fotos und Erfahrungen online zur Verfügung gestellt. Inzwischen sind über 12.000 User auf our.windowfarms.org angemeldet. Es gibt eine Flickr-Gruppe. Und es wird fast alles angebaut, was in einen Garten gehört: Erdbeeren, Tomaten, Salat, Bohnen, Erbsen, Kräuter etc. Sie wollen so einen Beitrag zur Reduktion von CO2 leisten, da in den USA Nahrungsmittel mit Trucks besonders weit quer durch den Kontinent in die Ballungsräume gefahren werden. Außerdem lernen Städter so, wie Essen eigentlich entsteht.

Den Gedanken finde ich ja durchaus sympathisch. Und dennoch passt die Idee nicht ganz in meine Biobalkon-Philosophie. Wenn die ganze Zeit eine elektrische Pumpe zum Gießen laufen muss, ist das nicht nur laut, sondern auch unökologisch. Aber klar, wie sollen die hängenden Hydrokuluren sonst feucht bleiben.

Womit wir bei Kritikpunkt zwei wären: Warum Hydrokulturen? Diese Pflanzen wachsen ohne echte Erde auf. Damit sie überhaupt leben, wird dem Wasser ein spezieller Dünger beigemischt. Natürlich sind Hydrokulturen vergleichsweise sauber und pflegeleicht. Aber mit Gärtnern haben diese Hightech-Mini-Farmen nicht viel zu tun.

Vielleicht bin ich da aber auch zu konservativ in meiner Gartenphilosophie…