Archive für Foto

Erdbeeren, etwa 4 Wochen nach der Blüte, noch grün.
Vor fast genau einem Monat habe ich meine ersten Erdbeerblüten gepostet. Ich hätte nicht gedacht, dass es über einen Monat dauert, bis aus einer Blüte eine Beere wird. Aber so langsam nehmen die Erdbeeren Gestalt an. Mmmhhh….

Übrigens habe ich drei Pflanzen in einem 40-cm-Kasten. Die Pflanzen sind ordentlich gewachsen und hatten insgesamt über 40 Blüten! Auch das hätte ich nicht erwartet. Und es kommen immer noch neue Blüten nach. Wenn das alles saftige Erdbeeren werden, dann wird es ein leckerer Sommer.

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Eine aufgeblühte Dolde am Bienenfreund/Phacelia

Wochenlang habe ich mich gefragt, was das für komische grüne Bälle sind, die da in meiner Wiese heranwachsen. Jetzt habe ich mir ein Pflanzenbestimmungsbuch besorgt und das Geheimnis gelüftet: Es ist der Bienenfreund, auch Büschelschön oder Phacelia genannt. Die Namen sprechen Bände: Es sind büschelige, violette Blütenbälle, auf die die Insekten nur so fliegen. Bienen hab ich noch nicht am Balkon gesehen, dafür jede Menge Hummeln.

Für alle, die noch nicht so genau wissen, wie das mit den Bienen und den Blumen funktioniert, gibt’s hier noch ein paar andere Bilder:

Die erste Erdbeerblüte 2010 auf dem Biobalkon

An allen drei Erdbeerpflanzen (Vierländer „Altbekannte Erdbeere“) haben sich in den letzten Tagen endlich die Blüten geöffnet. Bei dem trüben und kalten Wetter kann ich es den Pflanzen ja kaum verübeln, dass sie sich nicht so richtig raus trauen. Aber ab morgen sind die Eisheiligen vorbei. Und dann geht es hoffentlich richtig zur Sache im Erdbeerbeet. Die erste Hummel war ja heute schon zum Beschnuppern da…

Nachtrag:
Der Erdbeeranbauer hat am 15. Mai ein paar Tipps gebloggt, was jetzt im Mai bei Erdbeeren zu tun ist. mein Lieblingstipp:

„Beobachten sie die Pflanzen jetzt beim Blühen, es sieht prachtvoll aus!“

Blüten-Knospen meiner Balkonkasten-Erdbeere

Als ich heute von der Arbeit kam und meinen Balkongarten routinemäßig inspizierte, entdeckte ich in allen drei Erdbeerpflanzen einen kleinen Knäuel Blütenknospen. Hurra!

Wurde aber auch langsam Zeit. Eine Kollegin erzählte mir schon letzte Woche, das ihre Erdbeeren schon blühen. Und meine Nachbarin hat ihre Erdbeerpflanzen faulerweise schon blühend gekauft – Schummelei, wenn ihr mich fragt!

Und jetzt warte ich gespannt auf die erste offene Blüte. Und dann auf die erste Erdbeere…

Radieschen-Reihensaat

29. April 2010 — 1 Kommentar

Radieschen im Balkonkasten

Bei den Radieschen erkennt man inzwischen die zwei Saatreihen. Dabei wird deutlich, dass ich mich im letzten Radieschen-Artikel verzählt habe: Ich werde sogar sagenhafte acht Radieschen ernten können!

Am Wochenende habe ich ein paar überzählige Keime entfernt. Und dabei festgestellt, dass Radieschensprossen sehr lecker sind. Für eingefleischte Sprossenesser ist das aber wahrscheinlich nichts Neues.

Das grüne Unkraut im Bild sind Rucola-Sprossen. Da war ich beim Säen offensichtlich unvorsichtig und muss es jetzt ausbaden…

Die Wiese nach etwa drei Wochen
Die Wiese gedeiht prächtig. Nach etwas mehr als drei Wochen erkennt man dort schon die ersten Pflanzenarten. Wer die meisten Arten, die auf dem Bild zu sehen sind, in die Kommentare schreibt, gewinnt.

Ich schau dann auf der Packung nach, ob ihr recht habt.

Ich habe es schon bei der Vorstellung der Buche beschrieben: mein kleines Fensterbrett-Treibhaus, das sozusagen meine Baumschule ist.

Solche Mini-Gewächshäuser gibt es in unterschiedlichen Größen in jedem Gartenmarkt oder natürlich bei Amazon.

Diese Mini-Treibhäuser eignen sich zur Anzucht von allem Möglichen, nicht nur von Bäumen. Meistens sind Torftabletten enthalten, kleine komprimierte Portionen Torferde, die sofort gewaltig aufquellen, wenn sie mit warmem Wasser in Berührung kommen. Und ich war überrascht, wie einfach es ist:

  1. warmes Wasser in die untere Schale
  2. Torftabletten hineinlegen und voll aufquellen lassen (dauert nur etwa eine Minute)
    überschüssiges Wasser abgießen
  3. in jede Torftablette ein Saatkorn drücken (eventuell mit einem Bleistift oder einem Pikierstab ein tieferes Loch bohren)
  4. Loch zudrücken
  5. transparenten Deckel drauf
  6. auf die Fensterbank stellen, aber nicht in die pralle Sonne
  7. Abwarten (das ist das Schwierigste von allem)

Es wird noch mehr Bilder von der Baumschule geben, auf denen dann auch die aufgequollenen Torftabletten zu sehen sind. Und natürlich wird es auch Bilder von den Bäumen geben, sobald man was sieht…

Auf diesem frühen Bild von der Wiese kann man sie gut sehen: meine Bäume. Oder zumindest die Experimentierstation. Seit meinem Zivildienst sammle ich immer mal wieder im Frühjahr Baumsamen und -keimlinge und pflanze sie in Töpfe, um zu sehen, wie sie sich entwickeln. Dieses Jahr habe ich mir eine Buche gesucht, die sich bislang ganz gut macht.

Die restlichen Töpfe sind für den Lederhülsenbaum, den Zuckerahorn und den Mammutbaum, die noch in der Baumschule sind.

Für den Überblick: Ich habe auf meinen zweieinhalb Metern drei Balkonkästen. Die Wiese, die Erdbeeren und das Gemüsebeet. Das Gemüsebeet hängt direkt neben den Erdbeeren. Und seit ein paar Tagen tut sich dort was. Die Radieschen kommen!

Den Gemüsekasten habe ich übrigens zweigeteilt. Auf der einen Hälfte habe ich Radieschen gesät. So wie ich es im Schulgarten gelernt habe:

  1. Mit dem Finger Löcher in den Boden bohren, in Reihen, mit etwas Abstand und etwa 3-4 cm tief.
  2. In jedes Loch 2-3 Saatkörner.
  3. Die Löcher zudrücken.
  4. Leicht gießen.

In meinem halben Balkonkasten habe ich so für den ersten Versuch 2 Reihen mit je drei Löchern untergekriegt. Das heißt ich rechne mit sagenhaften sechs Radieschen bei der ersten Ernte. Wenn die Radieschen nicht zu dicht stehen, das muss ich erstmal sehen.

Von der Rauke im anderen halben Beet fehlt bislang noch jede Spur. Aber die Samen sind auch erst seit etwa 10 Tagen in der Erde.

Die Sonne scheint. Den Erdbeeren gefällt es. Sie breiten sich aus. Vielleicht hätten zwei Pflanzen auch gereicht.