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Warum hat der Biobalkon eigentlich keine Facebook-Seite mit den jeweils neuesten Artikeln? Hat er doch!

Für alle, die keinen Beitrag verpassen wollen, und die öfter auf Facebook sind, als hier im Blog, gibt es jetzt jedenfalls die Biobalkon-Facebook-Seite. Einfach „Gefällt mir“ klicken und die Einträge landen pünktlich in eurer Timeline.

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Biobalkon Bepflanzungsplan 2015

So ist der Biobalkon dieses Jahr bestellt. (Klicken zum vergrößern)

Ich habe es ja neulich schon geschrieben: Ich habe endlich wieder einen vollen Südbalkon. Wunderbar! Der Balkon ist zwar nicht riesig. Aber es passt schon einiges drauf. Bei mir sind es in diesem Jahr folgende Sachen:

  • 10 Sorten Tomaten in 8 Töpfen (gelbe Johannisbeere, rote Johannisbeere, Stabtomate, Ildi, Barbanjaka, Black Cherry, Tumbling Tom Red, Totem, Hessische Balkontomate, Fuzzi Wuzzi) – ich habe in den meisten Töpfen drei Pflanzen. Das hat sich in den letzten Jahren bewährt, solange die Wasserversorgung stimmt.
  • 2 Sorten Chili (3x Hidalgo, 2x Cayenne)
  • 6x Erdbeeren – in bewährter Mischkultur mit Knoblauch
  • zwei Kästen mit Radieschen und – einige Wochen zeitversetzt – Pflücksalat
  • Karotten
  • Zuckerschoten
  • verschiedene Kräuter – das ist eine Premiere auf dem Biobalkon: Thymian, Rosmarin, Oregano, Salbei, Majoran, Schnittlauch, Petersilie, Dill, Basilikum
  • Kartoffeln – ich wage einen zweiten Versuch
  • Narzissen – auch das ist eine Premiere gewesen: etwas, was einfach nur blüht
  • Hopfen – ein spannendes Experiment
  • Rucola
  • Minze

Ihr seht, es ist ordentlich was los dieses Jahr. Und es wird einiges zu schreiben geben. Das wird toll!

Ja, er lebt noch!

3. Mai 2015 — 1 Kommentar
Die eine Hälfte vom Biobalkon

Die eine Hälfte vom Biobalkon

Einige Leser haben mich schon gefragt, wann ich mal wieder was blogge. Die Antwort: Jetzt! In den letzten beiden Sommern hatte ich ja leider einen Nordbalkon und deshalb weder viel Freude am Gärtnern noch besonders schöne Themen für das Blog.

Aber damit ist jetzt Schluss: Seit letztem Herbst haben wir eine schöne Wohnung in Hamburg-Eimsbüttel mit einem sehr sonnigen Südbalkon. Die Tomaten sind schon eingepflanzt, die ersten Radieschen sogar schon geerntet. Und es gibt noch mehr, was ich euch in den nächsten Wochen hier zeigen kann.

Bis dann!

"IMG_3052Es ist mal wieder Zeit für einen Erfahrungsbericht: Ich habe dieses Frühjahr mehrere Päckchen Saatgut geschenkt bekommen. Darunter auch einige Saatbänder und Saatscheiben, also Saatgut, das nicht lose als Körner, sondern zwischen mehreren Lagen Zellstoff eingeschlossen und vorportioniert ist.

Eigentlich ist es eine praktische Idee:

  • Es können mehrere Sorten in einer Tüte gekauft werden – Mischkultur!
  • Die Samen haben schon den richtigen Abstand und müssen nicht verzogen werden.
  • Selbst wenn man nicht die ganze Tüte aufbraucht, kullern keine einzelnen Samen rum.

Dafür sind Saatbänder und Saatscheiben teurer. Die Hersteller können also die selbe Menge Saatgut für deutlich mehr Geld verkaufen – bei Saatscheiben für Blumentöpfe ist das Verhältnis besonders krass, finde ich. Ob der Komfortgewinn den Preis rechtfertigt, muss jeder selbst wissen. Aber mir geht es um etwas anderes:

Ich habe wie gesagt sehr unterschiedliche Saatbänder und -scheiben bekommen und – naja, ausgesät habe ich ja eben nicht – in die Erde gebracht. Es waren Teekräuter dabei (Melisse, Minze, Kamille). Es waren Küchenkräuter dabei (Oregano, Thymian, Basilikum). Und es waren verschiedene Salatsorten dabei. Auffällig ist, dass ich noch nie so schlechte Keimraten hatte, wie mit den Saatbändern. Der Kasten mit den Teekräutern ist auch drei Monate nach der „Aussaat“ leer – von ein paar Keimchen abgesehen, die aber auch nicht wachsen, sondern seit etwa neun Wochen unverändert gerade so aus der Erde schauen. Von den Küchenkräutern hat Basilikum passabel funktioniert. Oregano und Thymian sind immerhin gekeimt, aber wachsen nicht. Und von den vier Salatsorten sind zwei ganz gut angegangen und zwei überhaupt nicht.

Zugegeben, ich habe auf meinem Nordbalkon nicht die optimalen Bedingungen. Aber daran kann es nicht liegen, die Kräuter sehen an zwei verschiedenen Südfenstern. Ich hatte noch nie soviele Krepierer, wie dieses Jahr – und alles sind Saatbänder oder Saatscheiben gewesen.

Deshalb meine Frage: Habt ihr solche Erfahrungen auch gemacht? Funktionieren Saatbänder und Saatscheiben bei euch? Funktionieren sie genauso gut wie klassisches Saatgut? Und ist euch der Komfort den höheren Preis wert?

Ich jedenfalls bin nicht begeistert und werde in Zukunft keine Saatbänder mehr kaufen.

Ach, es ist zum Verzweifeln. Vor fast zwei Jahren habe ich eine neue Wohnung in Hamburg gesucht. Eine mit großem, sonnigem Balkon, schönem Bad und zentraler Lage. Wer den Wohnungsmarkt in Hamburg kennt, weiß dass das nicht leicht ist. Aber ich habe eine Wohnung gefunden: mit großem Balkon zum grünen Hinterhof hinaus. Bei der Wohnungsbesichtigung war ich überrascht, wie warm und sonnig der Balkon trotz Nordausrichtung war – dann könnte es ja auch was mit einem größeren Biobalkon werden, dachte ich.

Könnte es nicht. Denn so richtig als Garten kann ich nur etwa drei Meter Balkongeländer nutzen – und überhaupt nichts von der schönen Fläche. Der Grund: Es ist und bleibt ein Nordbalkon. Umgeben von mehrstöckigen Gebäuden. Das heißt, ich habe von Oktober bis Mitte April überhaupt keine Sonne auf dem Balkon – und im Hochsommer dann so ca. 2 1/2 Stunden. Das ist angenehm, wenn man bei 30° im Schatten nach Feierabend auf dem Balkon sitzen will. Dort ist es nämlich nicht so heiß und die Bäume rundrum sorgen für ein mildes Mikroklima. Für fast alles andere aber ist das zuwenig Licht:

  • Möhren und Radieschen bilden keine Knollen, weil sie nichts zu speichern haben.
  • Kartoffeln ranken wild und wuchernd. Aber in meinem Kartoffelsack waren genau ZWEI Kartoffeln – in der Größe von Haselnüssen!
  • Der Pflücksalat bildet nur kleine Blätter aus und beginnt schnell zu schießen.
  • Sechs Bohnen habe ich geerntet. Sechs.
  • Kräuter und alles was blüht, verkümmert.
  • Grmpfl.

Die dreieinhalb Meter Sonne habe ich den Tomaten und Erdbeeren gegeben. Immerhin, da konnte ich was ernten – wenn auch weniger als ich erhofft hatte. Durch das kühl-feuchte Klima in unserem Hinterhof und die fehlende Sonne ist zu allem Überfluss die Erde in den Kästen auch noch dauernd feucht bis nass – und vermoost und vermodert. Trotz erhöhter Drainageschicht und Abflussöffnungen in den Kästen. Alles in allem ist das so ernüchternd, dass ich für dieses Jahr nur wenig geplant habe. Also wundert euch nicht, wenn hier trotz herrlichstem Frühlingswetter nichts passiert.

Die gute Nachricht ist: Ich werde dieses Jahr umziehen. Mal wieder. Wer eine Wohnung in Hamburg mit Süd- oder Südwest-Balkon weiß – oder mit einem Garten, der bewirtschaftet werden kann –, immer her mit den Tipps (in den Kommentaren). Dann gibt es hoffentlich auch bald wieder neue Beiträge mit Experimenten und Erfahrungen. Bis dahin bleibt mir nur zu sagen: Hände weg von Balkonen mit Nordausrichtung. Zumindest wenn ihr Möhren und Kartoffeln haben wollt…

Buch "Urban Gardening" von Anja Klein

Im Sommer 2012 – also vor über einem Jahr – besuchten mich Anja Klein vom Blog „Der kleine Horrorgarten“ und Andreas Lauermann in meiner alten Wohnung und auf meinem alten Balkon. Anja reiste damals durch Deutschland – oder eigentlich durch Europa – um für ihr neues Buch Leute zu interviewen, die mitten in der Großstadt gärtnern.

Während Andreas bei all meinen Nachbarn klingelte, um meinen alten Balkon aus möglichst vielen spannenden Perspektiven zu fotografieren, unterhielt ich mich mit Anja darüber, wie ich eigentlich zum Balkongemüsegärtner geworden bin.

Jetzt endlich ist das Buch erschienen: „Urban Gardening – Gärtnerglück für Großstadtpflanzen“ (Amazon-Link). Und es ist gelungen. Neben einem mehrseitigen Artikel über den Biobalkon mit vielen Bildern gibt es nämlich einen Rundumschlag über alles, was irgendwie „Urban Gardening“ genannt wird:

  • individuelle Schrebergärten in einer Kleingartenkolonie
  • Guerrilla Gardening
  • Dachgärten
  • Balkongärten
  • Hinterhofgärten
  • Nachbarschaftsgärten
  • und so weiter…

Dabei werden vor allem die Menschen vorgestellt, die hinter diesen Gärten stecken – mit ihren Geschichten, Motivationen und immer auch mit Tipps und Anregungen. Man kann das Buch auf irgendeiner Seite aufschlagen und einfach loslesen oder sich einfach nur von den vielen Bildern inspirieren lassen. Auch als jemand, der das Thema verfolgt, bin ich in diesem Buch noch auf spannende Anregungen gestoßen.

Fazit: Ein Buch, in dem ich vorkomme, ist natürlich immer lesenswert. Aber dieses Buch bietet darüberhinaus einen ausführlichen Überblick über verschiedene Aspekte des Urban Gardening in Europa. Und es bietet jede Menge Anregungen und Tipps für Stadtgärtner.

Disclaimer: Ich bekomme für diesen Artikel kein Geld und würde auch keines annehmen. Ich bin natürlich auch nicht an den Bucherlösen beteiligt oder wurde sonst irgendwie bezahlt. Mein Buch ist auch kein Rezensionsexemplar (obwohl das sicher sinnvoll gewesen wäre, lieber Christian-Verlag). Nein, ich habe das Buch selbst gekauft und stelle es hier vor, weil ich es gut finde. So einfach.

Auf der „Schöner Wohnen“-Website gibt es gerade eine kleine Klickstrecke mit dem Titel „Die besten Gartenblogs“. Das allein wäre schon ein guter Grund, da mal reinzuschauen. Aber was mich besonders freut: Der Biobalkon ist auch dabei! Daneben viele Blogs, die ich selbst gern lese. Und einige, die ich noch gar nicht kannte. Schaut mal rein, es lohnt sich.

Vielen Dank, liebe „Schöner Wohnen“-Redaktion. Und viel Spaß hier im Blog, liebe „Schöner Wohnen“-Leser!

Pläne für 2013

30. Dezember 2012 — 2 Kommentare

Nach den kleinen Katastrophen in 2012 hatte ich für den Rest des Gartenjahres ein Motivationsloch. Im August war es für neue Pflanzaktionen zu spät. Und deshalb habe ich dann wachsen lassen, was wuchs und vertrocknen lassen, was vertrocknet war. Das heißt aber nicht, dass ich grundsätzlich die Lust verloren habe. Keineswegs! Ich habe sogar schon große Pläne für meinen neuen großen Balkon.

  1. Kartoffeln – Auf eigene Kartoffeln habe ich schon lange Lust. Das war eigentlich das einzige, was ich mir wirklich in meinem französischen Balkon gewünscht hätte: Platz für einen Pflanzsack. In 2013 werde ich es probieren und mich dabei im Großen und Ganzen an die Kartoffel-Sack-Anleitung von Elke vom Günstig-Gärtnern-Blog halten.
  2. Mehr Kohlrabi – Das Kohlrabi-Experiment ist zufriedenstellend verlaufen. Aus fünf Pflänzchen sind immerhin zwei Knollen geworden. Und das trotz Umzug ohne Krankheiten. Das Ergebnis ist steigerbar. Und genau das ist auch mein Vorsatz für das neue Jahr.
  3. Mehr von allem – klar. Sechs Quadratmeter Balkon müssen sinnvoll genutzt werden. Und weil meine Freundin zum Glück mitzieht und auch balkongärtnert, wird der Balkon im nächsten Sommer sehr viel mehr Früchte tragen, als bisher.
  4. Vögel – siehe oben. Da muss ich mir was einfallen lassen. Für Ideen in den Kommentaren bin ich dankbar.
  5. Feuchtigkeit – insgesamt scheint es hier auf dem Balkon feuchter zu sein, als an meinem Südbalkon. Darauf muss ich mich erst einstellen, bislang war es eher zu heiß und trocken. Aber das ist lösbar, davon bin ich überzeugt.

Und jetzt wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Gartenjahr!

Gartenzwerg im verschneiten Balkonkasten.

Jahresrückblick-Post

30. Dezember 2012 — 2 Kommentare

Liebe Leser,

ich bin hin- und hergerissen. Denn dieses Jahr war zugleich das erfolgreichste und ärgerlichste Biobalkon-Jahr überhaupt.

Erfolgreich, weil der Biobalkon-Blog in 2012 fast 32000 Besucher hatte und damit fast dreimal soviel wie in 2011! Danke dafür an alle Leser und alle, die hier zufällig landen.

Ärgerlich war das Jahr, weil spätestens nach dem Umzug auf den neuen Balkon alles ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Das hat mich einerseits demotiviert. Andererseits gab es dann auch nicht mehr so viel zu schreiben. Ich fasse es hier mal kurz zusammen.

1. Braunfäule an den Tomaten

Tomatenpflanze mit Braunfäule (Detail)

Tomatenpflanze mit Braunfäule

Tomatenpflanze mit Braunfäule

Tomatenpflanze mit Braunfäule

Ja, das ist nicht schön anzusehen, aber ein Garten-Blog sollte auch mal die Wahrheit zeigen, und nicht nur Großaufnahmen von bunten Blüten und prallen Früchten. Braunfäule entsteht, wenn Tomatenpflanzen feucht werden. Also vor allen, wenn sie Regen und Kälte ausgesetzt sind. Und wenn die Braunfäule einmal da ist, dann geht sie auch nicht mehr weg. Tja, was soll man machen, wenn man ausgerechnet in Hamburg gärtnern will…

Die Braunfäule hat mir jedenfalls noch vor der Haupternte sechs von acht Tomatenpflanzen hingerafft. Wenn mein Vater mir nicht zwei Tomatenpflanzen „Gelbe Johannisbeere“ geschenkt hätte, wäre das ein sehr trauriges Jahr geworden.

Die Gelbe Johannisbeere dagegen hat mich versöhnt. Sie hat zwar auch die Braunfäule gekriegt, aber sie hat auch neue unversehrte Triebe ausgetrieben. Und die Ernte war beachtlich. Hier nur mal ein Ausschnitt von einem einzigen Tag:

Tomaten – Gelbe Johannisbeere

Tomaten – Gelbe Johannisbeere

 

Die Gelbe Johannisbeere ist im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mit auf dem Balkon! Außerdem habe ich mir aus der Schweiz Saatgut für die Sorten „Ildi“ und „Totem“ mitgebracht. Und Freunde aus Berlin haben mir eine unbekannte Sorte Topftomaten aus Opas Garten geschickt. Mehr Platz, mehr Sorten und ein wettergeschützer Standort – die Tomaten müssen 2013 einfach gelingen.

2. Vögel in meinen Erdbeeren!

Eigentlich haben sich die Erdbeeren auf dem neuen Balkon ganz gut gemacht. Für etwa sechs Wochen nach dem Umzug kamen zwar keine neuen Blüten mehr nach, aber dann im Spätsommer ging es nochmal los. Tragisch war allerdings, dass die paar Erdbeeren, die noch dranhingen, sehr schnell Liebhaber gefunden haben.

Bei uns im Hinterhof ist es nämlich grün und schön gehölzig. Wir haben alles: Eichhörnchen, Eichelhäher, Blaumeisen, Kohlmeisen, Amseln und so weiter. Am Anfang habe ich mich sogar noch darüber gefreut, wie die Piepmätze auf meine Balkonkästen fliegen und sich sichtlich freuen. Und dann habeich es gesehen: EICHELHÄHER FRESSEN MEINE ERDBEEREN!!! Ich habe mehrere von ihnen auf frischer Tat ertappt. Von den aufgefressenen Erdbeeren habe ich naturgemäß keine Bilder. Aber wenn die Vögel sich auch im kommenden Sommer an meinen Beeten vergreifen, dann muss ich mir was einfallen lassen. (Natürlich etwas tierfreundliches…)

3. Mehltau in den Erbsen.

Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal Zuckererbsen ausprobiert. Das hat auch ganz gut funktioniert und wird wiederholt. Aber nach dem Umzug haben die Zuckererbsen sich den Mehltau eingefangen und sind sehr schnell unansehnlich geworden. Dafür muss ich bei Schwester Weinrich mal nach einer Lösung suchen – neem- und kieselsäurehaltige Sprühungen sollen helfen. Und auf jeden Fall neue Erde, denn die Sporen sind da jetzt unwiderruflich drin.

Das Traurige ist, dass ich eigentlich geplant hatte, im Erbsenkasten meinen Feldsalat für den Winter auszusäen. Und ich habe es auch gemacht. Hier ist mal ein Bild von dem Elend. Die grauen Flecken waren mal Feldsalat-Blätter:

Mehltau im Feldsalat.

Mehltau im Feldsalat. Das heißt, vom Feldsalat ist nicht mehr viel übrig.

 

Wintergrüße aus Eimsbüttel…

Balkonkästen und -töpfe im Auto.

Ich hatte ja schon vor einigen Wochen hier im Blog angedeutet, dass ich noch in diesem Sommer umziehen will. Jetzt endlich ist es soweit. Aus dem Schanzenviertel in Hamburg geht es nach Eimsbüttel. Aber was noch wichtiger ist: Vom französischen Balkon mit insgesamt ca. 3 Meter Geländer (auf zwei Ebenen verteilt) geht es auf einen 6 Quadratmeter großen, echten Balkon.

Das bringt einige Veränderungen mit sich. Denn leider hat der neue Balkon keine Südlage, sondern eher Nordwest. Alles in allem ist es ausreichend hell. Und die Ausrichtung und die Nachbarhäuser sind so günstig, dass ab dem späten Nachmittag bis zum Abend Sonne auf den Balkon kommt. Der Balkon zeigt zum Hof, ist somit relativ windgeschützt. Und den meisten Pflanzen wird es wohl nicht schaden, wenn sie nicht mehr den ganzen Tag in der brennenden Sonne hängen und Abends im Windsturm hin und her gerissen werden. Aber ob es den Erdbeeren und Tomaten tatsächlich reicht, werde ich sehen müssen.

Die andere Veränderung ist natürlich die Größe. Im Moment wirken meine paar Kästen noch ein wenig verloren an der Reling – obwohl ich im Hof definitiv den bepflanztesten Balkon von allen habe und auch schon von den Nachbarn darauf angesprochen wurde. Aber auf sechs Quadratmetern ist viel mehr möglich. Und spätestens ab dem nächsten Frühjahr werde ich die Fläche auch nutzen.

Deshalb hier ein Aufruf an alle Balkongärtner: Was sollte ich auf meinem neuen, riesigen, aber nur noch halbschattigen Balkon unbedingt ausprobieren. Über Ideen freue ich mich in den Kommentaren.

Kohlrabi, Schnittlauch und Pflücksalat am Balkongeländer

Tomaten und Erdbeeren in der Sonne