Gastbeitrag: Chilis – Da geht was!

13. Juli 2010 — 2 Kommentare

Thorbens Nordbalkon-Tomaten

Thorben (von Urban Bonsai), von dem ich diese herrliche Chili-Pflanze habe, hat in diesem Sommer auch einige Erfahrungen mit Balkon-Gemüse gesammelt. Hier ein erster Erfahrungsbericht als Gastbeitrag:

Der Sommer ist da. Das haben nun auch die Pflanzen auf meinem Balkon mitbekommen. Aufgrund des diesjährig sehr kühlen Frühjahrs, dauerte alles etwas länger, aber nun ist es soweit: Blut, Schweiß und Tränen tragen erste Früchte! Naja, die meiste Arbeit haben dabei wohl die Pflanzen erledigt, aber ich bin dennoch stolz wie Oscar; zumal es für mich die allererste aktive Pflanz-Saison ist.

An meinen 2 Tomatenpflanzen auf dem Südbalkon sind ein Großteil der Blüten verblüht, die Tomaten reifen und haben teilweise schon fast die Größe von Tischtennisbällen erreicht. Die Pflanze selber zeigt mittlerweile einige Anzeichen eines Sonnenbrands. Da ich sie an heißen Tagen abends aber immer gieße und gelegentlich auch übersprühe, hoffe ich dennoch darauf, eine wohlschmeckende Ernte einfahren zu dürfen. Meine Chili-Pflanzen stecken die Sonne anscheinend besser weg, da sie schon seit Anfang Mai draußen stehen. Im frühen Jungpflanzenstadium noch leicht schattiert aber jetzt bei einer Höhe von etwa 30 cm auch in der prallen Sonne. Sie haben ein sattes Grün und eine schöne weiße Blüte.

Auf den Nordbalkon, meinen Kräuterbalkon, kommt nicht ganz soviel Sonne, aber auch hier gedeihen die 2 Tomaten und je ein Topf krause Petersilie und Pfefferminze prächtig – die Tomate ist noch in der Blüte, aber wegen der nicht so intensiven Sonne strahlen die Pflanzen selber in einem vitalen grün. Auf der Nordseite kann im Sommer also auch ohne Probleme gegärtnert werden.

Zwei Chilis passten leider nicht mehr in den Balkonkasten und mussten wohl oder übel drinnen bleiben. Da ich ein Bonsai-Freund bin, habe ich bei der einen, die eh etwas schief gewachsen ist, einen klassischen Rückschnitt vorgenommen, wie man es bei jungen Sträuchern tut, um eine deutlichere Verjüngung des Stammes und damit bessere Standfestigkeit, sowie eine bessere Verzweigung zu erreichen. Bisher sehr erfolgreich, nur ist die Pflanze nun eher mit dem Treiben, statt mit dem Blühen beschäftigt, was mir aber bewusst war. Ich habe ohnehin vor die Pflanzen noch ein paar Jahre zu behalten. Das ganze ist übrigens kein unnatürlicher Vorgang, nur falls jemand im Begriff war, die Öko-Keule auszupacken. In der Natur gibt es eine ganz selbstverständliche Abhärtung und Selektierung durch Wetter und Tiere. An der anderen Pflanze habe ich mich mal als Bestäuber versucht, weil ich in der Wohnung leider null Wind und eher wenig Insekten-Traffic habe. Und siehe da: die ersten Schoten zeigen sich bereits. Das ging fix.

Hier noch einige Fotos:

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2 Antworten zu Gastbeitrag: Chilis – Da geht was!

  1. 

    schöner beitrag. überhaupt: tolles blog! man merkt förmlich deine hingabe zu deinem kleinen balkon. 🙂

  2. 

    Dein Balkon ist klasse!
    Danke für deinen Kommentar auf meinem Blog und den Link zum Waspinator! Sowas habe ich ja noch nie gesehen, das muss ich bei hymenoptera.de verlinken, vielleicht hat es dort schon jemand getestet. VG Elke

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